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26. Oktober 2016

Mischbrot mit Schokoladennote


Ich liebe Schokolade, besonders liebe ich dunkle Schokolade. Deshalb gab es nun ein Brotexperiment mit eben dieser. Das Brot ist für meinen Geschmack gut gelungen - etwas bröselig beim Schneiden. Insgesamt hat es nur eine leichte Schokoladennote und ist durch den hohen Roggenanteil dennoch herzhaft.

Menge: 
1 kleiner Laib

Zeitaufwand:
Sauerteig und Quellstück am Vortag vorbereiten
Am Backtag ca. 4 Stunden

Zutaten:
  • 60 g Anstellgut (Roggen)
  • 110 g Weizenschrot (mittel)
  • 230 g Roggenvollkornmehl
  • 200 g Weizenmehl 550
  • 60 g Dunkle Schokolade (75%)
  • 10 g Trockenhefe
  • 1 TL Salz

Zubereitung: 

Sauerteig
  • 170 g Roggenvollkornmehl, 60 g Anstellgut und 150 ml Wasser vermischen und mindestens 8 Stunden bei Zimmertemperatur reifen lassen.
Quellstück
  • 160 g kochendes Wasser mit dem Schrot vermischen, mit Klarsichtfolie direkt auf der Oberfläche abdecken und ebenfalls 8 Stunden bei Zimmertemperatur quellen lassen.
Hauptteig
  • Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
  • Sauerteig, Quellstück und die übrigen Zutaten 10 Minuten gut kneten. Es sollte ein fester Teig entstehen. Je nach Festigkeit des Sauerteigs kann man noch Wasser hinzufügen. 
  • Den Teig langwirken und mit Schluss nach unten in einen Gärkorb setzen. 2 Stunden bei leichter Wärme reifen lassen.
  • Den Backofen auf 230° Ober-Unterhitze vorheizen. Das Brot in den Ofen schieben und mit Dampf 7 Minuten backen. Die Temperatur dann auf 200°C runterdrehen, den Dampf ablassen und ca. weitere 30 Minuten backen. 
Guten Appetit!


21. September 2016

Emmer-Dinkelbrot


Menge:
1 Laib

Zeitaufwand:
Am Vortag für Quellstück und Brühstück ca. 6 Stunden
Am Backtag 1 Stunde

Zutaten:
  • 130 g Anstellgut (Dinkel)
  • 250 g Emmervollkornmehl
  • 60 g Dinkelflocken
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Honig
  • 5 g Frische Hefe 







Quellstück und Brühstück:
  1. Für das Quellstück die Hefe in 100 ml warmen Wasser auflösen. Dann mit 200 g Emmervollkornmehl zu einem klebrigen Teig vermengen und bei Zimmertemperatur 5 Stunden ruhen lassen.
  2. Für das Brühstück 100 ml Wasser aufkochen. Dinkelflocken und 1 TL Salz zugeben und vermengen. Parallel zu dem Quellstück 5 Stunden ruhen lassen. 


Hauptteig:
  1. Anstellgut, Quellstück, Brühstück mit 1 TL Honig vermengen. Je nachdem wie viel Flüssigkeit das Anstellgut hatte (meins ist tendenziell recht flüssig), jetzt weiteres Emmervollkornmehl zugeben bis ein fester und gut zu knetender Teig entstanden ist. Ich habe hierfür ca. weitere 50 g Mehl zugegeben. Wenn das Brot noch etwas mehr Masse bekommen soll, können noch Wasser und Mehl zugefügt werden.
  2. Den Teig rund wirken und in ein bemehltes Gärkörbchen legen. Über Nacht bei Raumtemperatur zur Gare stellen (der Teig sollte sich in der Größe fast verdoppeln). 
  3. Den Backofen auf 230° Umluft mit Dampf vorheizen (hierzu ein Blech mit Wasser bereits beim Vorheizen unten in den Ofen schieben). Das Brot auf ein Backblech stürzen, einschneiden, in den Ofen schieben. Nach 10 Minuten Backzeit den Dampf ausweichen lassen, auf 200°C runterdrehen und auf Ober-Unterhitze umschalten. Weitere 30 Minuten fertig backen. Um eine kräftige Kruste zu bekommen, sprühe ich auch in den letzten 30 Minuten immer wieder Wasser in den Ofen.

Guten Appetit!


18. September 2016

Kartoffeldinkelbrot (Vollkorn)




Menge:
1 großer Doppellaib

Zeitaufwand:
12 Stunden für den Vorteig
3,5 Stunden am Backtag

Zutaten:

  • ca. 460 g Dinkelvollkornmehl
  • 400 g Kartoffeln (mehlig kochend)
  • 110 g Lievito Madre
  • 10 g Olivenöl
  • 12 g Salz
  • 10 g Frische Hefe




Zubereitung:

Vorteig:
  1. 5 g Hefe mit 120 ml warmen Wasser (ca. 40 Grad) verrühren. Anschließend mit 120 g Dinkelvollkornmehl zu einem Vorteig vermischen und ca. 12 Stunden in einer Schüssel ruhen lassen. 
  2. Kartoffeln kochen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken.
Hauptteig:
  1. Erneut 5 g Hefe mit 120 ml warmen Wasser verrühren. Hefe-Wasser mit zunächst 300 g Dinkelvollkornmehl (den Rest später je nach Festigkeit des Teigs zugeben), Vorteig, Kartoffelstampf, Lievito Madre, Olivenöl, 5 g Hefe und 12 g Salz kneten bis sich der Teig von der Schüssel löst. 
  2. Nun den Teig abgedeckt bei Raumtemperatur ca. 90 Minuten ruhen lassen. Nach 60 Minuten den Teig ziehen und falten.
  3. Den Teig in zwei gleich große Teile teilen und beide auf einer bemehlte Arbeitsfläche rundwirken, umdrehen und nebeneinander in einen Gärkorb legen. 1 Stunde bei ca. 25 Grad gehen lassen.
  4. Den Ofen auf ca. 230°C vorheizen. Die aneinander klebenden Teiglinge auf ein Blech stürzen. 10 Minuten bei Umluft mit Dampf backen. Dampf ablassen. Weitere 30 Minuten bei 200 Grad Ober-Unterhitze backen bis eine schöne Bräunung entstanden ist.

Guten Appetit!





10. September 2016

Kleines Lexikon: Wirken (Rund-/ Lang-)



Immer wieder wird davon gesprochen bzw. geschrieben, den Teig rund zu wirken. Dahinter steckt eine bestimmte Art den Teig zu kneten und in Form zu bringen:

Wozu ist das gut?
  • für eine glatte Oberfläche des Teigs 
  • für eine gleichmäßige Teigspannung 
  • für eine gleichmäßige Verteilung der Poren und Krume 
  • für ein größeres Volumen 
  • um Luftblasen und Gärgase auszuarbeiten 
Es wird vor allem zwischen dem Rundwirken und dem Langwirken unterschieden. Für das Rund- und Langwirken gibt es verschiedenste Techniken. In folgendem Video zeigt Sara von Zeitlos-brot wie es aussehen kann:




Quellen:
Schünemann, Lutz Geißler, zeitlos-brot